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   Island - Praktisches für das Überleben auf Island

   Das liebe Geld



































   Tax Free












   Wechselkurs
Die Isländische Krone "Króna" (ISK) ist eingeteilt in 100 "Aurar".
Aurar wird man aber nicht zu Gesicht bekommen. Die Münzen gibt es glaub ich gar nicht (mehr).

Geld erst in Island tauschen bzw. abheben. Man bekommt sie in Deutschland (wenn überhaupt) zu einem ungleich schlechteren Kurs.

Wir heben üblicherweise mit der Postbank SparCard gebührenfrei etwas Bargeld am Automaten ab und bezahlen vieles mit Kreditkarte.

Bargeld tauschen ist eher nicht mehr gebräuchlich, kann man aber provisionsfrei (commission free, so bisher jedenfalls) am Flughafen-Schalter der "Landsbanki Íslands", er befindet sich in der Ankunftshalle,
Darauf sollte man immer achten, manche Wechselstellen verlangen für den Umtausch von Bargeld oder Reiseschecks abenteuerliche Gebühren! Zumindest war das früher so.

Geldautomaten findet man in nahezu jedem etwas größeren Ort.
Mit dem » VISA Automatenfinder kann man sie nach Orten suchen. Der erste Bankautomat steht in der Ausgangshalle des Flughafen Keflavik.
An allen Automaten kann man mit EC-Karte abheben. Bei Abhebung mit Kreditkarte sind die Gebühren meist deutlich höher. Die Gebühren für Auslandsabhebungen mit EC-/Kreditkarte kann man bei der Bank einsehen, die die Karte ausgegeben hat.

! Mit der Postbank SparCard (kostenloses Sparkonto, Minimalguthaben 1.- Euro) kann man 10 x pro Jahr im Ausland an allen "VISA Plus" Automaten (finden sich praktisch in jedem halbwegs größeren Ort) ohne Gebühren abheben. Ab der 11ten Abhebung kostet es 5.50 Euro Gebühren.
» VISA Automatenfinder

Mit Kreditkarte (gängig sind Visa/Mastercard) kann man kann jede Briefmarke und jedes Gummibärchen bezahlen. Auch in den Überlandbussen gibt es eigentlich immer die Möglichkeit. Wir haben es jedenfalls nie anders erlebt. Welche Gebühren für den Auslandseinsatz verlangt werden erfährt man wiederum bei der Bank welche die Karte ausgegeben hat. Sie tragen aber normalerweise insgesamt betrachtet nicht auf da der Kurs meist etwas besser ist.
An einigen Tankstellen kann man außerhalb der Öffnungszeiten oder ausschließlich mit Kreditkarte an der Zapfsäule bezahlen. Dazu benötigt man allerdings die Geheimzahl (4stellig).
Für die Übernachtung in Hochland-Hütten und auf kleinen Campingplätzen etc. sollte man jedoch Bargeld vorsehen.

Auf bestimmte Artikel erhalten ausländische Kunden einen Teil der Mehrwertssteuer (kann bis zu 15 % des Warenwerts betragen) zurück erstattet. Teilnehmende Läden sind am entsprechenden Symbol zu erkennen. Der Rechnungswert muss über 4000 ISK betragen. Bereits im Laden lässt man sich das
Tax Free-Formular geben, ergänzt die persönlichen Daten, und erhält dann im Flughafen nach der Sicherheitskontrolle am Bankschalter den Betrag in ISK oder Euro erstattet.   » www.globalrefund.de

An sich muss man die gekauften Produkte vorzeigen, als Nachweis dass man sie tatsächlich ausführt. Anscheinend gilt das aber erst ab einem Erstattungsbetrag von 5000 ISK » www.kefairport.is/English/Before-Departure/VAT-Refund/ Wir wurden bei Beträgen darunter nie danach gefragt.

Der Vollständigkeit halber: Freimengen die nach Deutschland eingeführt werden dürfen: » www.zoll.de
Ist die Freimenge überschritten, muss der Gesamtwert verzollt werden.

Der aktuelle Wechselkurs: » www.sedlabanki.is
Wie Mastercard/Visa abrechnen kann man hier einsehen: » www.firstdata.de/fremdwaehrungskurse/...

   Telefonieren Was die Mobilfunknetzabdeckung angeht, hat sich die letzen Jahre viel getan. Mittlerweile hat man auch in weiten Gebieten im Hochland Empfang. Nicht jedoch z.B. auf dem Großteil des Laugavegur Wanderwegs.
» www.vodafone.is/en/coverage (Kartenteilausschnitt kann man verschieben)
» www.siminn.is/... Siminn Netzabdeckung 2 G
» www.siminn.is/... Siminn Netzabdeckung 3 G

Wenn man ein Handy ohne SIM-Lock hat, und oft nach Haus telefonieren oder Unterkünfte etc. antelefonieren will, lohnt es sich sicher in Island eine Prepaid-Karte zu kaufen. Gibt es z.B. bereits an Bord von Iceland Air (Siminn, 2500 ISK oder 14 Euro bei 2000 ISK Guthaben) oder Icelandexpress (Vodafone).

Calling Card: » www.globalcall.is

   Selbstversorgung Auf der Suche nach dem rosa Schweinderl.

Beim Lebensmitteleinkauf muss man teils etwas mehr ausgeben als daheim. Speziell bei den importierten Waren. Gemüse und Obst beispielsweise, egal ob aus heimischen Treibhäusern oder importiert, Äpfel / Bananen aber erschwinglich.

Das Angebot im Supermarkt ist mit unserem vergleichbar, man bekommt fast alles, außer vielleicht vernünftiges Brot. Aber das ist auch schon besser geworden.
Gefriergetrocknete Tütengerichte à la Maggi/Knorr, meist von der norwegischen Marke TORO, gibt es in akzeptabler Auswahl und auch Milchpulver. Wer allerdings spezielle Vorlieben bei der Trekkingverpflegung hegt, nimmt am besten von daheim mit.

An Tankstellen ist meist auch ein kleiner Shop angeschlossen. Die Preise liegen nicht mal sehr viel höher als in manchem Supermarkt.

Günstig kauft man Lebensmittel bei » Bónus (mit dem rosa Schweinderl)
oder » Krónan (kostar minna), quasi Aldi und Lidl.
Bónus gibt es mehrmals in Reykjavik (z.B. im Zentrum auf dem Laugavegur), in Hveragerði, Selfoss (in direkter Nachbarschaft der Bushaltestelle), Egilstaðir (ebenfalls recht nahe dem Campingplatz und Bushaltestelle), Akureyri, Ísafjörður (etwas Außerhalb an der Straße Richtung Suðavik), Stykkishólmur, Borgarnes, Akranes und Njardvik. Wer auf den Luxus eines Kofferraumes zurückgreifen kann, sollte hier die Hamsterkäufe tätigen. Die Öffnungszeiten sind leider fast eine Zumutung: Mo-Do 12:00 - 18:30, Fr 10:00 - 19:30 Uhr, Sa 10 - 18 Uhr, einige So 12 - 18 Uhr

Neben gekochten Schafsköpfen gibt es auch weniger extreme aber dafür leckere isländische Spezialitäten: Eine gute Abwechslung zum Weißbrot ist das Rugbrauð, ein süßliches, dunkles Roggenbrot. Sehr lecker mit Butter (wer es nicht mag muss darauf achten dass sie nicht gesalzen ist) und Rhabarber Marmelade (Rabarbara sulta). Für die "Süßen" ist in jeder Bäckerei gesorgt: Zimtschnecken und Kleinur (frittiertes Hefegebäck). Die Herzhafteren bevorzugen vielleicht den Lachs, Trockenfisch (man hat lange was zu kauen und ist gesund, leider recht geruchsintensiv beim Lagern) oder Hangikjöt (geräuchertes Lammfleisch). Gut sind auch die isländischen Milchprodukte, klassisch der Skyr mit Blaubeeren, ein quarkähnliches Produkt. Mhhhm!

Beim Alkohol geht es ans Eingemachte, preislich wie bei der Beschaffung. Im Supermarkt gibt es nur Leichtbier. Härteres nur im staatlichen Monopolladen. (Eine richtige Halbe in der Kneipe kostet übrigens so um die 6 - 8 Euro! Des einen Leid, des anderen Freud, der Fall der Krone dürfte sich hier positiv auswirken.) Wer partout seinen Urlaub nicht abstinent verbringen möchte, deckt sich besser noch daheim ein. Was eingeführt werden darf ganz offiziell unter » www.tollur.is nachzulesen.

Lebensmittel-Wörterbuch:
» www.gestgjafinn.is/matarspjall/matarord/tungumal/1/ (deutsch=Þýska, engl=Enska)
» www.landbunadur.is/landbunadur/wgbi.nsf/key2/shoppersenska (bisschen scrollen)

Notiz: In Skaftafell beim Campingplatz gab es mal einen richtigen kleinen Laden und eine Cafeteria. Der Laden ist auf ein Regal mit Sandwiches und dem Nötigsten zusammengeschrumpft und die Cafeteria existiert nicht mehr (Stand 2005). In Freysnes (4 km) gibt es in der Tankstelle noch ein bisschen mehr zu kaufen und Suppe und Hot Dogs.

   Schafsköpfe,
   Schwarzer Tod
   und Hákarl?
Zu den traditionellen Speisen Islands zählen gesengte Schafsköpfe (Svið, nicht schön anzusehen) oder fermentierter Haifisch (Hákarl, stinkt zum Himmel), genießbar nur mit isländischem Branntwein (Brennivín, auch "Schwarzer Tod" genannt). Oder dürfen es Hammelhoden sein? Auch Papageientaucher werden zubereitet, doch die meisten von uns beobachten die putzigen Vögel ja doch lieber lebendig an den Klippen.

Schon Appetit bekommen?
Keine Panik, in Wahrheit sind die Isländer Fast Food Fans. Burger (hamborgari) , Pommes (franskar), Soft Eis (Ís), Hot Dogs (pylsur, mit dem unvergleichlichen isländischen Beigeschmack vom Lamm (?) sind Grundnahrungsmittel, gibt es an jeder Ecke, bzw. Tankstelle, und werden mit viel Coke heruntergespült. Ein Burgermenü kostet so ab 1000 ISK.

Überhaupt scheint die Tankstelle DER Mittelpunkt eines isländischen Ortes. Hier kehren alle Isländer auf Durchreise ein und stärken sich mit oben genanntem, trifft sich die Jugend, die Omas auf ein Softeiskränzchen.

Wer doch gerne mal einen Schafskopf (Svið) probieren möchte kann das beispielsweise im Fljótt og Gott im BSI Überlandbusbahnhof in Reykjavik. Auch Kommisar Erlendur in der Verfilmung des Nordermoor Krimis holt hier seinen Schafskopf zum Mitnehmen.
Die anerkannt besten Pýlsur (Hot Dogs), in Europa! sagt der Guardian, gibt es bei "Bæjarins bestu" an der Tryggvagata, hier steht immer eine Schlange. » europas-beste-hot-dogs
Burger isst man in Reykjavik gerne auch im Hamborgarabúllan (Hamburger Bude)
» www.grapevine.is/Home/ReadArticle/HAMBORGARABULLAN

Man kann selbstverständlich gut Essen auf Island. Dafür muss man aber tiefer in die Tasche greifen. Oft bekommt man aber auch einfache Fisch- oder Lammgerichte und günstigere Mittagsgerichte als guten Mittelweg (ca. 1800 - 2500 ISK). Die Leute sollen beispielsweise ihr Leben riskieren um hier Hummersuppe zu essen » www.fjorubordid.is (Wir sind leider an den Öffnungszeiten gescheitert.)

"In der Adventszeit liegt anderenorts der Duft von Zimt und Keksen in der Luft. In Isafjörður im äußersten Nordwesten Islands erfüllt beißender Gestank die Wohnstuben..."
» "Wikingers Weihnacht", Artikel erschienen im mare Nr. 47.

» Jo's Icelandic Recipes (englisch) "Welcome to my family recipe book and cooking page."
Hier wird, neben anderen leckeren Rezepten, die Zubereitung von den oben erwähnten traditionellen Speisen erklärt! Auch als Blog: » Icelandic cooking, recipes and food culture

   Blutrünstige
   Monster?
In Island wird man nicht von Mücken aufgefressen. Die wenigsten Mücken stechen oder beißen hier überhaupt. Was den Mývatn See angeht, spricht der Name (Mückensee) Bände. Hier treten manchmal und in Schüben massenweise Mücken (» Zuckmücken) auf. An anderen Stellen auch oft viele Fliegen. Die Viecher können sehr lästig werden, vor allem im Gesicht. Und sie haben eine noch unangenehmere Eigenschaft: sie krabbeln gerne in Ohren. Echt ekelig!
Wind mögen sie allesamt gar nicht, also an vielen Islandtagen wird man ihnen überhaupt nicht begegnen.
Wir haben inzw. immer ein einfaches Kopfnetz dabei, es kostet nicht viel, wiegt nix, und man hat im Notfall seine Ruhe, auch wenn es vielleicht etwas lächerlich aussieht.

   Pack die
   Badehose ein!
Im Kampf gegen die Naturgewalten Teil 1
Island sprüht geradezu vor geothermaler Energie. Weithin bekannt. Jeder freut sich auf die Naturpools, wie es sie in Hveravellir und Landmannalaugar gibt. Allerdings sind diese Badestellen klein, und können kaum mehr die Besuchermengen fassen. Früh am Morgen hat man noch die besten Chancen auf ein friedvolles Bad in atemberaubender Naturkulisse.

Es lohnt sich aber auch die Badehose für die vielen öffentlichen Schwimmbäder die es in den meisten Ortschaften gibt, mitzunehmen. Es sind fast immer Freibäder mit einem kleinen Schwimmbecken und mehreren unterschiedlich temperierten (38 - 41 Grad) Hot Pots. Einen tollen Überblick über die Bademöglichkeiten auf Island bietet diese Seite » www.sundlaug.org Auch in der vor Ort ausliegenden kostenlosen Broschüre Áning sind viele Bäder aufgeführt » www.heimur.is/...

Ein Besuch im Schwimmbad kostet so um die 300 ISK (oft kaum teurer als die Dusche am Campingplatz). Schließfächer gibt es nicht immer, man kann die Wertsachen dann an der Rezeption abgeben. Ein Föhn ist Standard. Wenn in der Umkleide keiner liegt, an der Rezeption fragen.
(Übrigens: Werden im Schwimmbad von Selfoss die Duschen plötzlich extrem kalt: ein paar andere Duschen zusätzlich aufdrehen, dann wird es wieder warm!).

In Anbetracht des insgesamt eher rauen Klimas ist es durchaus verständlich, dass die Isländer zum Plausch gern ins Schwimmbad gehen wie andernorts in die Kneipe. Für uns Reisende ist es eine schöne Möglichkeit nach einem anstrengenden Tag zu entspannen (die Bäder haben relativ lange auf) oder sich an kalten Tagen aufheizen zu lassen.

Der Eintritt für die » www.bluelagoon.is ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Manche empfinden ihn inzw. als Abzocke. Ich würde den Besuch jetzt auch nicht als Muss bezeichnen. Aber viele finden sie sehr schön und die Lage in der Lava ist einzigartig. Ich war 2007 drin und hab das Bad sehr genossen. Die Haut ist danach auch wirklich zart wie ein Babypopo, die Haare allerdings von ner Vogelscheuche.
Das » www.jardbodin.is am Mývatn ist günstiger, kleiner, mit schöner Aussicht da am Hang gelegen.

   Æ, Ð und þ ? Eine komplizierte Grammatik, ein unbarmherziges Flexionssystem: die Isländische Sprache, mit dem Altnorwegischen tief verwurzelt, seit 500 Jahren relativ wenig verändert. Zumindest können die Isländer wohl noch heute ihre alten Schriften lesen.
Für neue Erfindungen wie Telefon, Fernseher und Computer usw., wird ein echt isländisches Wort gebastelt. Da kommt dann schon mal so etwas raus: die » "löggæslumyndavélunum"
» Isländisch - zugleich alt und neu Herausgegeben vom Isländischen Kultusministerium (PDF)

Mit Englisch kommt man jedoch problemlos durch. Selbst mit 6 jährigen Knöpfen kann man sich irgendwie unterhalten, zumindest wenn es um Science Fiction Filme geht.

Ein bisserl Isländisch kann aber nicht schaden:
Vielen Dank! = Takk fyrir (taHk feerir)!
Guten Tag! = Góðan daginn (gouð(wie stimmhaftes engl. th)an daijenn)!
Guten Abend! = Gott Kvöld (goHt kvöld)!
Gute Nacht! = Góða Nótt (gouða noHt)!
Auf Wiedersehen! = Bless (bläss)!

Wer gleich loslegen will, mit dem Lernen, für den gibt es den » Sprücheklopfer von geysir.com
Der Online Kurs der Isländischen Universität: » Online Sprachkurs (engl.)
Isländisch als Fremdsprache, Lehrwerk der Humbold Universität:
» www2.hu-berlin.de/bragi/index_de.htm

Kleine Übersetzungsfragen lassen sich vielleicht hier lösen:
» www.pauker.at (deutsch <-> isländisch)
» icelandic online dictionary (isländisch -> engl.)

"Handfestes Lehrmaterial":
Das Lehrbuch "Learning Icelandic" (engl.) scheint sehr gut zu sein. Man erhält es in den Buchläden Reykjavíks. Eine Quelle in Deutschland: » www.islandbuecher.de (Katalog - Sprache)
Auch das "Langenscheidts Praktisches Lehrbuch Isländisch" ISBN 3-468-26170-5 wird öfter mal empfohlen. Leider noch mit Begleitkassetten. Die Münchner Volkshochschule z.B. bietet anhand dieses Lehrbuchs ihre Kurse an.

Jónas Hallgrímsson - Selected Poetry and Prose, von Dick Ringler: » www.library.wisc.edu/...
(alle Texte isländisch und englisch, Hörproben)

Im Philyra Verlag ist ein zweisprachiges Buch erschienen:
Um gildi hlutanna / Vom Wert der Dinge von Jón Helgi.
Der Autor schildert Kindheitserinnerungen aus den Ferien die er bei den Verwandten auf dem Lande verbrachte. In jedem Fall lesenswert. Erhältlich bei » www.philyra.de oder auch » www.islandbuecher.de

   Tipps für Reykjavik Der kleine Plattenladen » www.12tonar.is (hat auch ein eigenes Plattenlabel) befindet sich in der Skólavördustíg 15, der kleinen Straße die vom Laugavegur hoch zur Hallgrimmskirche (toller Ausblick vom Turm, Aufzug) führt. Hier kann man sich - gemütlich auf dem Sofa probehörend - auf die Suche, speziell auch nach Isländischer Musik machen. Versorgt mit Kaffee und guter Beratung.

Im Stadtzentrum, direkt am bzw. halb im Stadtsee Tjörnin, steht das Rathaus (Ráðhús) von Reykjavík. Es beherbergt eine topografische Reliefkarte von Island, im Maßstab 1:50.000 horizontal und 1:25.000 vertikal, mit Höhenlinien im Abstand von 20 Metern. Island im Wohnzimmerformat. Das "Reykjavík Model Laboratory" fertigte sie aus 1 mm dicken Papierlagen, aufgeklebt auf Sperrholz. Eine Arbeit von etwa 17 "Mann"-Jahren. Entstanden ist dabei Island in 3D auf 76 qm.
Das Rathaus ist im Sommer geöffnet: Mo-Fr 08:20-16:30 Uhr, Sa/So 12:00-16:00 Uhr.    Sehenswert!

Durchquert man die große, längliche Wiese des Campingplatzes von Reykjavík bis zum Ende, gelangt man in den angrenzenden Botanischen Garten (freier Eintritt). In der hübschen Anlage mit kleinen Teichen kann man sich an einem Sonnentag schön zum Postkartenschreiben zurückziehen. Oder im Café Flora einkehren. Zuerst aber kommt man an einer kleinen überdachten Ausstellung vorbei. Hier wird das harte Los der Waschfrauen im alten Reykjavík anhand Texten und alten Fotografien dargestellt. Die Arbeit an den heißen Quellen war schwer und gefährlich. Stück für Stück wurden die Bedingungen verbessert, die Quellen mit Gittern gesichert (sind noch zu sehen), eine Beleuchtung angebracht und schließlich wurden Waschhäuser errichtet. Interessant in einer Mußestunde. Im Sommer 2007 waren die Tafeln leider abgehängt. Es sah aber aus als wäre das Häuschen neu gestrichen worden. Ich hoffe die Tafeln kamen wieder dran ...

Nahe dem Hafen ist am Samstag und Sonntag der Flohmarkt Kolaportið geöffnet. Neben den üblichen Verdächtigen bekommt man hier auch Pferdefleisch, Gammelhai und andere isländische Spezialitäten.

Wer noch einen Islandpulli haben will bekommt den zwar in jedem Souvenirladen, aber vielleicht lohnt es sich den Laden der Handknitting Association anzusteuern. Der Laden befindet sich am Skólavörðustígur, der Straße die vom Laugavegur hoch zur Hallgrimms-Kirche führt.

   Heiße Schoki gegen
   den Drizzle Blues










         
Im Kampf gegen die Naturgewalten Teil 2
Das Wort "Drizzle" kommt leider recht häufig im isländischen Wetterbericht vor.
Sollte jedenfalls der Drizzle, vorhergesagt oder unverhofft, einsetzen, und die Moral sinken: in den meisten Orten findet sich - neben einem Schwimmbad - ein kleines gemütliches Cafe, meist liebevoll eingerichtet, mit Bilder heimischer Künstler oder alte Fotografien and den Wänden. Hier kann man einen kalten Abend oder die Wartezeit auf Bus oder Fähre schön rumbringen.

Eine heiße Schokolade und ein süßes Stück Kuchen (» Djöflaterta - "Teufelskuchen" z.B., vermutlich teuflisch viele Kalorien o.s.ä) oder eine Waffel mit Sahne und Marmelade müssen ab und zu drin sein, im Kampf gegen das Islandwetter!

Das Isländische Wetter: beim Meterologischen Institut » www.vedur.is oder bei der größten Tageszeitung Morgunblaðið » www.mbl.is/...

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