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   Island - Unterkunft

   Schlafen in Island My tent is my castle. Auf Island ist das Zelt mit Abstand die günstigste Übernachtungsmöglichkeit. Wir schätzen vor allem die Unabhängigkeit, reisen nach Laune und Wetter, ohne auf Reservierungen Rücksicht nehmen zu müssen. Die Nähe zur Natur macht es nur schöner. Meistens jedenfalls ;-)

Eine flexible Reiseplanung ist gerade für Island sehr empfehlenswert. Kommt es doch vor dass man sich in einen Ort geradezu verliebt und einfach länger bleiben möchte. Noch mehr lohnt es sich wenn man auch mal abwettern kann, oder sogar mit dem (schönen) Wetter reist. Denn häufig ist es im Norden schön wenn es im Süden regnet.

Wer zur Hochsaison (etwa Mitte Juni - Ende August) unterwegs und auf eine feste Unterkunft angewiesen ist, wird aber wohl in den sauren Apfel beißen müssen und vorbuchen, denn man liest überall dass es sonst inzwischen schwierig werden kann. Zumal es in manchen Regionen so viele Unterkunftsmöglichkeiten gar nicht gibt, z. B. um Skaftafell. Manche Unterkünfte sind schon im März ausgebucht für den Sommer.

Nach unseren Erfahrungen ist es bis Mitte Juni und ab September normalerweise kein Problem kurzfristig (auch ein günstiges) Quartier zu finden. Dennoch ist es unbedingt empfehlenswert vorher anzurufen und sich anzumelden, sobald man das Ziel weiß. Denn teils belegen auch Gruppen die Häuser oder eine Veranstaltung zieht viele Gäste an. Berücksichtigen muss man auch, dass bereits ab September und vor allem im Winter das Übernachtungsangebot eingeschränkt ist.

Bei den einfachen Unterkunftsmöglichkeiten (Gästehäuser, Schlafsackunterkünfte, Jugendherbergen (von dem Namen sollte man sich nicht abschrecken lassen) etc. steht meist eine Gemeinschaftsküche zur Verfügung so dass man sich auch selbst verpflegen kann. Mehr zu den unterschiedlichen Kategorien im Folgenden.

Wer vor Ort auf Unterkunftssuche geht bewaffnet sich am besten schon am Flughafen mit diesen kostenlosen Heften:
» Áning - Übernachtungsorte in Island
» Rund um Island
» The ideal Holiday plus » Upp í sveit 2011  (isl. Ausgabe mit Telefonnr. und Email-Adressen)
» Hostelling in Iceland

In den Monaten Mai - Juli, wenn es nicht oder kaum dunkel wird, ist man wunderbar frei in der Zeiteinteilung. Am späten Abend ist es sehr viel ruhiger bei den Island-Highlights. Fotografen freuen sich über das besondere Licht. Wer über wenig Zeit verfügt kann so noch einiges herausholen. Schlafen kann man zu Hause ;-)   Auch beim Zelten ist die Helligkeit sehr praktisch. Beim Schlafen stört sie uns überhaupt nicht.

Für die Recherche von daheim vielleicht noch:
» www.nat.is/travelguideeng/accommodations_in_iceland.htm vom Hotel bis Camping
» www.accommodation.is Hotels, Gästehäuser
» www.hotel.is Hotels, Gästehäuser

Bei den Hotels gibt es teils günstigere Preise über die großen Buchungsportale.

   Camping Campingplätze: Praktisch jeder halbwegs nennenswerte Ort hat einen "Tjaldsvæði", einen Zeltplatz. Abgelegene Sehenswürdigkeiten oft auch.
Ein sehr umfangreiches Verzeichnis » www.tjaldsvaedi.is

Ein gedrucktes Verzeichnis mit allen Campingmöglichkeiten gibt es leider nicht.
Folgende kostenlose Hefte die in allen Touristen Informationen und auch direkt am Flughafen erhältich sind enthalten teilweise Verzeichnisse:
- » aning2011-camping.pdf
- "Tjaldsvæði Ìslands"
- » Rund um Island Der kostenlose Reiseführer führt unter den jeweiligen Ortschaften alle Campingplätze auf, allerdings ohne nähere Infos.

Voranmeldungen sind grundsätzlich nicht notwendig und die Plätze rund um die Uhr zugänglich. Es gibt keine zugeordneten Parzellen, man sucht sich seinen Platz auf einer großen Wiese. Eng wird es höchstens an den verlängerten Wochenenden, wenn die Isländer selbst in großen Zahlen ausrücken. Ein Plätzchen wird sich dennoch immer finden. Die Nacht mag dann vielleicht etwas unruhiger sein.
"Geöffnet" sind sie in der Regel von Anfang Juni bis Ende August. Wobei ich davon ausgehe, dass man sich auch früher oder später dort aufstellen kann. Evtl. sind dann die Sanitärs nicht oder nur begrenzt geöffnet / gepflegt. Aber ab Mitte September, wenn Herbststürme und längere Dunkelheit einsetzen, bis Mai sind Witterung und Temperaturen eher nicht campingfreundlich.

Gebühren: Berechnet wird meist ausschließlich pro Person, zwischen 750.- und 1200.- ISK. Oft gibt es keine Rezeption, dann kommt meist am Abend oder Morgen jemand zum Kassieren vorbei, oder man zahlt z.B. im Schwimmbad oder an der Information (Aushänge im Sanitärhäuschen beachten).

In kleineren Orten abseits der Touristenrouten gibt es öfter auch kostenlose und dennoch sehr gepflegte Campinglätze mit einfachen Sanitärs.

Camping Card: » www.campingcard.is
Sie kostet 119.- Euro und ermöglicht beliebige Übernachtungen auf 39 Campingplätzen rund um Island für sich, den Ehepartner und bis zu 4 Kindern im Alter bis 16 Jahre.

Ausstattung: Selten gibt es Aufenthaltsräume, manchmal werden Herdplatten zur Verfügung gestellt, teils gegen Gebühr. Kleine Campingplätze warten meist mit einem Holzhäuschen mit Wasserklosett, kleinem Waschbecken und Spülbecken (beides oft kalt) auf.

Das warme Wasser in den Duschen kann oft nur per Münzeinwurf aktiviert werden und ist auf wenige Minuten begrenzt.   ! Eine gute Alternative sind die Schwimmbäder die es in vielen Orten gibt. Das kostet meist kaum mehr, und man kann ausgiebig die Hot Pots geniessen. Normalerweise kann man zu einem vergünstigten Preis auch nur duschen, aber dann so lange man will. Ein Föhn ist im Schwimmbad eigentlich Standard. Falls keiner ausliegt, an der Rezeption fragen. Manchmal keine Schließfächer, Wertsachen gibt man dann an der Rezeption ab.
Die meisten Schwimmbäder sind hier aufgeführt: » www.heimur.is/world/...

Hinweise auf Einrichtungen für Wohnmobile in den Verzeichnissen und auf » www.tjaldsvaedi.is

Im Hochland befinden sich die Campingplätze bei den Hütten und sind manchmal spartanisch ausgestattet, ein Wasserhahn (eiskalt) und eine Plumstoilette auf steinigem Untergrund.

In Naturschutzgebieten und Nationalparks ist das Zelten ausdrücklich nur auf ausgewiesenen Plätzen erlaubt (dort steht das Plums-Toiletten-Holzhäuschen). Sonst darf, wer in entlegenen Gebieten wandert oder radelt, wild Zelten. Unter Einhaltung sämtlicher "Benimmregeln" und besonderer Vorsicht gegenüber der extrem empfindlichen Vegetation - versteht sich von selbst. Dass das toleriert wird soll allerdings nicht als Einladung zu einem kostengünstigen Urlaub missverstanden werden. Wenn es sich offensichtlich um Landeigentum handelt fragt man beim Bauern, sollte kein Problem sein.

Der » Campingplatz Reykjavik wird vom Flybus (siehe » Island - die Anreise) angefahren und liegt halbwegs zentral (» Map of Reykjavík Feld G3), so dass man die Innenstadt auch zu Fuß noch ganz gut erreichen kann (3 km). Das Schwimmbad liegt in direkter Nachbarschaft. Die Rezeption ist im Sommer rund um die Uhr geöffnet und hilfsbereit. Man erhält hier nützliches Informationsmaterial und kann Gaskartuschen, die Reykjavik Card, und Postkarten kaufen. Hier kann man auch nach der Reise übrig gebliebene Kocher-Brennstoff-Reste für die neu Ankommenden zurücklassen. Zum nächsten Supermarkt sind es 5 Minuten (rund um die Uhr geöffnet, aber teuer), daneben gibt es auch eine Bäckerei. Den Überlandbusbahnhof BSÍ erreicht man mit der Stadtbuslinie 14 ohne Umsteigen (350 ISK passend bereithalten). Zu Fuß sind es etwa 3,5 km.

Für das Zelt kann das isländische Wetter durchaus eine Herausforderung sein. Mit reichlich Wasser, starkem Wind und Sturmböen muss es zurecht kommen. Das Zeltgestänge sollte aus Aluminium sein. Fiberglasgestänge sind für Island nicht geeignet. Sie brechen bei stärkeren Windböen.
Da sich der Rasen bei anhaltendem Regen oft sehr voll Wasser saugt, sollte der Zeltboden dicht sein. Kann man daheim testen, nassen Schwamm drunter, und drücken. Sonst empfiehlt sich einen Unterlegplane. Im Hochland wäre das auch ein Schutz gegen die spitzen Lavasteine.

Vom Hochland mal abgesehen, haben eigentlich alle Campingplätze einen guten Rasen als Untergrund. Machmal ist die Humusschicht allerdings nicht sehr dick (Skaftafell z.B.). Die Zeltheringe die standardmäßig bei den Zelten mitgeliefert werden sind meist nicht sehr stabil. Bewährt haben sich V-Profil Alu-Heringe. Es ist sinnvoll die Schnüre für die zusätzliche Sturmabspannung zumindest schon mal anzubringen und auch dafür Heringe vorzusehen.

Ein Satz zur Sicherheit: Nach 10 Islandreisen lassen wir noch immer alles außer den Wertsachen und Kamerausrüstung im Zelt zurück und haben bisher noch keine schlechten Erfahrungen damit gemacht.

Die Isländer selbst sind begeisterte Camper. Ab Freitag Nachmittag rollt eine Blechlawine aus der Hauptstadt, vorzugsweise Richtung südliches Tiefland und die hauptstadtnahen Hochlandgebiete wie Þorsmörk. Große Hauszelte werden errichtet oder aus einem Anhänger entfaltet, und die Steaks auf den Grill geworfen. Ein Vergnügen, das sich ein Isländer offenbar in keinem Fall nehmen lässt. Zur Not wird im Windschatten des Geländewagen ein kleiner Einweggrill (im Supermarkt erhältlich) angezündet, was kurzzeitig zu einer Vergiftungsgefahr durch Brandbeschleuniger führen kann. Die verlängerten Camping-Wochenenden an Bankfeiertagen sind legendär. Tausende reisen an, der Alkohol fließt in Strömen.

   Holzhütten Kleine, einfache Holz-Hütten (cabins oder cottages) schießen seit paar Jahren wie Pilze aus dem Boden, angeschlossen an Campingplätze (aber längst nicht die Regel) oder Gästehäuser, Farmrunterkünfte (s.u.)... Sie verfügen meist über Matratzen in Stockbetten, einfache Sitzgelegenheit und Heizung, evtl. Toilette, evtl. Herdplatten oder Gemeinschaftsküche. Beziehbar als Schlafsackunterkunft, bringt also einen Schlafsack mit, teils kann auch Bettzeug gemietet werden. Im Gegensatz zu Ferienhäusern kann man sie auch nur für eine Nacht bewohnen.

   Jugendherbergen 36 Jugendherbergen - "Farfuglaheimilið" - sind rund um Islands Küste verteilt. » Karte

» www.hostel.is alles rund um die Isländischen Jugendherbergen.
Das Verzeichnis zum Download » Hostelling in Iceland
Es liegt vor Ort in den Touristeninfos aus. Hilfreich, da die Zahl der Jugendherbergen schwankt, immer wieder mal schließen sich neue Häuser an, andere scheiden aus, kein Reiseführer wird es schaffen da aktuell zu bleiben. Auch die Öffnungszeiten im Jahr sind hier aufgeführt.

Wir haben die Jugendherbergen im September 2008 sehr schätzen gelernt. Das Zelt blieb daheim, hauptsächlich weil uns die dann doch schon recht lange Dunkelphase der Nächte schreckte. So konnten wir das Tageslicht voll auskosten, und uns am Abend in den Herbergen gemütlich niederlassen und ausgiebig kochen. Auch hat es sich bestätigt, dass in Island der Herbst den Wind mitbringt. Die zweite Urlaubshälfte war durchgehend stürmisch, Zelten wäre tatsächlich wenig angenehm gewesen.

Zwar sind viele der Jugendherbergen mit dem Bus zu erreichen (in der Beschreibung der einzelnen Hostels angegeben), aber einige nicht so gelegen, dass man sie gut als mehrtägigen Ausgangsstandort für Unternehmungen ohne Auto nutzen kann. Das sollte man beachten.

Es gibt keine Altersbeschränkung und man muss keinen Jugendherbergsausweis besitzen, bekommt damit aber Ermäßigung (HI members) » Preise 2011.
In Deutschland kostet die Mitgliedschaft ab 27 Jahren für Einzelpersonen und Ehepaare/eheähnliche Gemeinschaften (beide Partner zusammen + Kinder) 21.- Euro im Jahr. » www.djh.de

Unterbringung erfolgt in 2 Bett ("private rooms" mit 2100 ISK Zuschlag pro Zimmer) - 6 Bett Zimmern. Man darf seinen eigenen Schlafsack verwenden. Oder natürlich den klassischen Leinensack, Decken und Kissen liegen meist auf dem Bett, sonst anfragen. Wer nichts dabei hat, zahlt Leihgebühr für Bettwäsche (linen/sheets) pro Aufenthalt im Haus. Letztes Jahr waren das ca. 800 ISK. Eine gut ausgestattete Küche ist immer dabei.

In den meisten Jugendherbergen gibt es keine Rezeption, bzw. ist diese nicht immer besetzt. Über die Telefonnummern der Jugendherberge erreicht man aber eigentlich immer jemanden. In den Herbergen selbst gibt es normalerweise ein Haustelefon über das man kostenlos den Betreuer der Jugendherberge erreichen kann. Die Touristen-Informationen sind normalerweise sehr zuvorkommend und übernehmen solche Anrufe auch.

Wir haben mit Jugendherbergen nur Erfahrung im Juni (2007) und September (2008). Da war es kein Problem spontan Plätze zu bekommen, auch ein 2er Zimmer gab es immer. Allerdings können auch in der Nebensaison Gruppen die Häuser belegen. Ein Anruf im Voraus, gerade wenn man später am Abend erst ankommen wird, schadet nie. Im Juli und August sieht es sicher anders aus. Besonders die Herbergen an der Ringstraße dürften dann gut besucht sein. Oder mehr als gut, aber ich hab da keine Erfahrung. Wer sichere Plätze buchen will, muss das wohl teilweise schon Monate im voraus machen, speziell Reykjavík muss für den Sommer unbedingt frühzeitig gebucht werden!

Alle Jugendherbergen die wir bisher kennen lernen durften, waren sehr sauber und die Küchen gut ausgestattet.

» Jugendherberge Ósar       Sehr schön in einem alten, kürzlich renovierten Farmhaus an der Ostküste der Vatnsnes-Halbinsel (Nordisland) untergebracht. Auch geeignet um einfach mal ein paar Tage auszuspannen. Über einen Feldweg erreicht man einen schönen Platz am Meer. Gegenüber, auf einer Sandnehrung liegen gerne Robben. Mit dem Fernglas kann man sie sehr gut beobachten. An einem frühen Septembermorgen zählten wir 130 Tiere. Spaziergang zur Felsformation Hvitserkur.
Die Jugendherberge liegt ca. 25 km abseits der Ringstraße (Schotterstraße) und ist nicht mit dem Bus erreichbar (laut Beschreibung wird aber ein Pickup-Service angeboten). Keine Einkaufs- oder Einkehrmöglichkeiten in der Nähe.

» Jugendherberge Grundarfjörður       Nette Jugendherberge in einem schön gelegenen Fischerort an der Nordküste der Snaefellsnes-Halbinsel (Busverbindung, Supermarkt, Tankstelle und Schwimmbad). Kein schlechter Standpunkt für die Erkundung der schönen Halbinsel. Allerdings ist ein Auto hier das bessere Fortbewegungsmittel. Die Möglichkeiten mit den Busverbindungen Tagesausflüge zu unternehmen, scheinen mir unbefriedigend.

» Jugendherberge Skógar      Winziger Ort im Süden an der Ringstraße und somit auch per Bus erreichbar. Der fotogene Wasserfall Skogarfoss und das sehenswerte Heimatmuseum » www.skogasafn.is sind einen Besuch wert. Schöne Wanderung entlang der Skogar mit zahlreichen Wasserfällen. Keine Einkaufsmöglichkeit (Ausser den Souveniers im Museumsladen). Im Sommer Cafe im Museum, Restaurant im Edda-Hotel.

» Jugendherberge Vik      Ebenfalls an der Ringstraße gelegen und mit dem Bus erreichbar. Die Jugendherberge ist liebevoll hergerichtet und gemütlich. Der kleine Ort wartet mit einer schönen Lage und einem tollen schwarzen Sandstrand, einem netten Cafe, Schwimmbad und Supermarkt/Tankstelle auf. Lohnende Ziele in der Umgebung mit Fahrzeug sind beispielsweise Dyrhólaey und der wunderschöne Strand Reynisfjara (Richtung Reynir). Über den Reynisfjall (schöne Aussicht und von Juni - Mitte August die Chance Papageitaucher zu sehen) kann man auch zum Strand Reynisfjara wandern.
Die Stichstraße zur Þakgil führt durch eine sehr schöne Landschaft. » www.thakgil.is Wir sind sie allerdings nur bis zur Hälfte gefahren, da man mit dem PKW nur langsam vorankommt. Auch ist es keine offizielle Straße.

» Jugendherberge Borgarfjörður Eystri       Schön gelegener Ort in den Ostfjorden mit einem Minisupermarkt. Mo - Fr Busverbindung nach Egilsstaðir » Fahrplan.
Am Hafen (5 km) kann man Papageitaucher sehen (Juni - Mitte August). Tolle Wandermöglichkeiten in der Umgebung, z.B. Dyrfjöll und Storuð. Siehe » Wandertouren

» Jugendherberge Akureyri       sah 2008 frisch renoviert aus, und machte schon fast den Eindruck eines Hotels. Zumindest auf dem Flur der Private Rooms. Bei Akureyri als Standpunkt um die Mývatn-Region zu erkunden muss man bedenken, dass diese ca. 110 km entfernt ist. Mit dem Bus sicher nicht lohnenswert, höchstens als Sightseeing Tour.

» Jugendherberge Njarðvík      Nah am Flughafen Keflavik gelegen (ca. 6 km), wird die Jugendherberge vor allem von den früh am Morgen Abreisenden genutzt. Schon ab 4 Uhr Morgens raubt einem der Aufbruchslärm den Schlaf. So zumindest meine Erfahrung.

Ansonsten kennen wir noch die » Jugendherberge Laugarvatn und » Jugendherberge Sæberg, beide in Ordnung, haben uns aber weiter nicht angesprochen. Wer motorisiert ist, kann von Laugarvatn natürlich gut Geysir, Gullfoss und Thingvellir etc. erkunden.

» Jugendherberge Berunes      Kennen wir selbst nicht, wurde uns aber wärmstens empfohlen.
» Jugendherberge Höfn      Das zweite Gebäude am am Hafen soll deutlich angenehmer sein.
» Mountain Hostel Thorsmörk      Die Hütte der Busgesellschaft Reykjavik Excursions wurde in ein "Mountain Hostel" umgewandelt. Ausganspunkt zu grandiosen Wanderungen. Zu beachten ist, dass diese Jugendherberge nicht mit normalen PKWs zu erreichen ist. (Noch ?) sind bei der Anfahrt zahlreiche Flüsse, darunter auch anspruchsvolle Gletscherflüsse zu furten. Tägliche Busverbindung von Mitte Juni bis Mitte September.

   Schlafsack-
   unterkünfte
Schlafsackunterkünfte sind eine weiter günstige Übernachtungsmöglichkeit.
Angeboten werden sie in manchen Edda- / Sommerhotels (s.u.), Gästehäusern und auf Bauernhöfen (s.u.). Die Unterbringung ist sehr unterschiedlich. Es kann ein 2er Zimmer mit Betten, ein kleines Holzhäuschen, aber auch ein 15 köpfiges Matratzenlager im Klassenzimmer oder einer Turnhalle sein. Entsprechend variiert der Preis. Schlafsack bringt man selbst mit, Decken gibt es keine. Eine Gemeinschaftsküche ist oft vorhanden.

   Farm Holidays Unter dem Namen Icelandic Farm Holidays bieten rund 150 Bauerhöfe Zimmer unterschiedlicher Kategorien, Schlafsackunterkünfte und Hütten- Ferienhausvermietung an.   » www.farmholidays.is
Bei der Beschreibung der Farmen sind auch kurze Videos dabei.
Liegt als Broschüre in den Informationsstellen aus » The ideal Holiday 2011
Tipp: Die isländische Version der Broschüre führt auch Telefonnr. / Email-Adressen der Höfe auf.
» "Upp í sveit 2011"

   Gästehäuser Gästehäuser bieten auch relativ preiswerte Zimmer und Schlafsackunterkünfte an.

Unsere Empfehlung:
Mit Skeið í Svarfaðardal hat Myriam Dalstein eine wunderbares Refugium geschaffen. Das Gästehaus (DZ, Schlafsackunterkünfte, Camping) liegt abgelegen und doch gut erreichbar in den Bergen des Tröllaskagi, nördlich von Akureyri (ca. 60 km). Es ist so warm und gemütlich gestaltet, wie die herzliche Art von Myriam selbst. Den Aufenthalt hier kann man wärmstens empfehlen. » www.thule-tours.com

   Edda-/Sommerhotels Während der langen Sommerferien werden die Internatsschulen in Sommerhotels umgewandelt. Sie bieten teilweise auch Schlafsackunterkünfte an. » www.hoteledda.is

   Hotels Wir kennen persönlich auch nur ein Hotel in Island, aber auch dieses können wir uneingeschränkt empfehlen:

Hotel Búðir » www.budir.is.
Es liegt abgelegen an der Südküste der Snaefellsnes-Halbinsel am Rand der Búðir Lava, nahe an einem rotgoldenen, mit schwarzer Lava durchsetzten Strand. Nachdem das alte Hotel 2001 niederbrannte, wurde es an selber Stelle neu gebaut und ansprechend eingerichtet. Das angeschlossene Restaurant ist sehr gut, somit preislich ebenfalls höher angesiedelt.
Ich hatte mich bei einem Abstecher sofort in die Umgebung und Atmosphäre verliebt. Im Jahr darauf sind wir geblieben. Danke!!!
Ein Ort zum Verlieben und Wohlfühlen.
Der Krimi für den Aufenthalt dort: "Das gefrorene Licht" von Yrsa Sigurðardóttir

   Hochlandhütten Die Hochland-Hütten werden von den Wandervereinen und privaten Clubs unterhalten. Standard und Ausstattung der Hütten variieren stark. Es handelt sich aber grundsätzlich NICHT um bewirtschaftete Hütten wie wir das beispielsweise von den Alpen her kennen.
Sämtliche Lebensmittel und ein entsprechend warmer Schlafsack (es gibt keine Wolldecken) müssen mitgebracht werden. Mehr zu den Hütten siehe » Wandern in Island

   Unterkunft
   in Flughafennähe

siehe » Island - Anreise

   Ferienhäuser




               
(Sumarhúsin oder Cottages) von ganz simpel bis luxuriös findet man z.B. über
» www.farmholidays.is
» www.viator.is
» www.icelandicsummerhouses.com
» www.accommodation.is
» Áning - Übernachtungsorte in Island

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