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   Island - Unterkunft    zuletzt aktualisiert April 2013   

in der Hochsaison    in der Nebensaison    Unterkunftsverzeichnisse    in Flughafennähe   
Camping    Jugendherbergen    Schlafsackunterkünfte    Holzhütten    Farm Holidays   
Gästehäuser    Edda-Hotels    Hotels    Hochlandhütten    Ferienhäuser    Airbnb
couchsurfing
 
   Schlafen in Island ... My tent is my castle. Auf Island ist das Zelt mit Abstand die günstigste Übernachtungsmöglichkeit. Wir lieben dabei vor allem die Unabhängigkeit, reisen flexibel nach Laune und Wetter. Die Nähe zur Natur macht es (meist ;-) nur schöner.

Zur Zeit der einsetzenden Herbststürme und nächtlichen Dunkelheit im September haben wir dann auch die Jugendherbergen (von dem Namen sollte man sich erstmal nicht abschrecken lassen) schätzen gelernt.

Zudem steht hier, wie bei den meisten einfacheren Unterkunftsmöglichkeiten (Gästehäuser, Schlafsackunterkünfte, Jugendherbergen etc.) eine Gemeinschaftsküche zur Verfügung. So kann man sich gut selbst verpflegen, was die Reisekasse merklich entlastet.

Generell sollte man telefonisch Bescheid geben, wenn man seine Unterkunft erst nach 18 Uhr erreichen wird!
 

   zur Hochsaison Uns ist es wichtig flexibel reisen zu können. Aber Zelten ist natürlich nicht jedermanns Sache und eine komplette Neuanschaffung Island tauglicher Ausrüstung kostet auch.
Allgemein wird in der Hochsaison (etwa Anfang/Mitte Juni - Mitte/Ende August) dringend geraten Unterkünfte vorzubuchen. Zumal es in manchen (besonders interessanten) Regionen so viele Unterkunftsmöglichkeiten gar nicht gibt. Manche Häuser sind bereits im März für den Sommer ausgebucht. Evtl. hat man zu Beginn der Saison nochmal eine Chance, wenn Reiseveranstalter nicht benötigte Kontingente freigeben.
 

   zur Nebensaison Bis Anfang Juni und ab September sollte man problemlos vor Ort Unterkünfte aller Arten finden. Dennoch ist es unbedingt empfehlenswert sich kurzfristig, möglichst bis vormittags, vorab telefonisch anzumelden. Teils belegen Gruppen ganze Häuser oder eine Veranstaltung zieht viele Gäste an. Beispielsweise fanden wir zum Zeitpunkt eines großen Pferdeabtriebs im September kein freies Bett im Umkreis von 90 Kilometern. Berücksichtigen muss man auch, dass das Übernachtungsangebot ausserhalb der Hauptsaison eingeschränkt ist.
 

   Unterkunfts-
   verzeichnisse
Wer vor Ort auf Unterkunftssuche geht, bewaffnet sich am besten schon am Flughafen mit diesen kostenlosen Heften:
» Rund um Island
» Áning - Übernachtungsorte in Island
» The ideal Holiday 2013 plus » Upp í sveit 2012  (isl. Ausgabe mit Telefonnr. und Email-Adressen)
» Hostelling in Iceland

In den Heften der regionalen Fremdenverkehrsämter finden sich im hinteren Teil recht gut aufgelistete Übernachtungsmöglichkeiten aller Art:
» West Iceland - The Official Tourist Guide (pdf)
» Westfjords of Iceland - The Official Tourist Guide (pdf)
» North Iceland - The Official Tourist Guide
» East Iceland - The Official Tourist Guide (pdf)
» South Iceland - The Official Tourist Guide (pdf)
» Reykjanes peninsular - The Official Tourist Guide
 

   in Flughafennähe Flughafennahe Übernachtungsmöglichkeiten siehe » Island - Anreise
 

   auf dem Campingplatz Campingplätze: Praktisch jeder halbwegs nennenswerte Ort hat einen "Tjaldsvæði", einen Zeltplatz. Abgelegene Sehenswürdigkeiten oft auch.
In dieser Karte dürften die allermeisten markiert sein: » www.tjalda.is/en/yfirlitskort

Da auch Gästehäuser, Hotels, Farmunterkünfte etc. manchmal Campingmöglichkeiten anbieten, wird man in allen oben genannten » Unterkunftsverzeichnissen fündig auf der Suche nach Campingplätzen.
» Rund um Island Der kompakte kostenlose Reiseführer, führt unter den jeweiligen Ortschaften/Regionen alle Campingplätze auf, allerdings ohne jegliche nähere Infos zur Ausstattung etc.
» Áning 2013 beinhaltet ein Camping Kapitel das allerdings nur einen Bruchteil der Campingplätze aufführt

Weitere Verzeichnisse:
» www.visiticeland.com/Accommodation/Camping/
» www.tjalda.is
» www.nat.is/camping/camping_sites.htm

Was die Campingmöglichkeiten im Hochland angeht, weisen alle Verzeichnisse große Lücken auf. Campingmöglichkeiten gibt es hier in der Regel bei (fast allen) Hochlandhütten (s.u.). Sie sind manchmal spartanisch ausgestattet, ein Wasserhahn (eiskalt) und eine Plumstoilette auf steinigem Untergrund.

Allgemeines:
"Geöffnet" sind sie in der Regel von Anfang Juni bis Ende August. Wobei ich davon ausgehe, dass man sich vielerorts auch früher oder später dort aufstellen kann (ausgenommen private Plätze). Evtl. sind dann die Sanitärs nicht oder nur begrenzt geöffnet / gepflegt.
Das Klima ist außerhalb dieses Zeitraumes allerdings wenig Camping freundlich (erneuter Wintereinbruch ist im Mai nicht ungewöhnlich, spätestens mitte September setzen heftige Herbststürme ein, mindestens im Hochland muss mit dem Wintereinbruch gerechnet werden, es folgen die Monate der langen Dunkelheit).

Voranmeldungen sind grundsätzlich nicht notwendig und die Plätze rund um die Uhr zugänglich. Es gibt keine zugeordneten Parzellen, man sucht sich seinen Platz auf einer großen Wiese. Eng wird es höchstens an den verlängerten Wochenenden, wenn die Isländer selbst in großen Zahlen ausrücken. Ein Plätzchen wird sich dennoch immer finden. Die Nacht mag dann vielleicht etwas unruhiger sein.

Gebühren:
Berechnet wird in der Regel ausschließlich pro Person, ab ca. 750.- ISK, häufig 1400.- ISK, selten mehr. Oft gibt es keine Rezeption, dann kommt meist am Abend oder Morgen jemand zum Kassieren vorbei, oder man zahlt z.B. im Schwimmbad oder an der Information (Aushänge im Sanitärhäuschen beachten).

In kleineren Orten abseits der Touristenrouten gibt es öfter auch kostenlose und dennoch sehr gepflegte Campinglätze mit einfachen Sanitärs.

Camping Card: » www.campingcard.is
Sie kostet 99.- Euro und ermöglicht beliebige Übernachtungen auf 46 Campingplätzen rund um Island für sich, den Ehepartner und bis zu 4 Kindern im Alter bis 16 Jahre. Nicht inkludiert ist die 2012 erlassene Übernachtungssteuer von 100 ISK. Sie muss pro Camping Card und Nacht gezahlt werden. Die Camping Card kann online, auf der Fähre nach Island, in Shell und Orkan Tankstellen, allen Postämtern und den teilnehmenden Campingplätzen gekauft werden. Es ist empfehlenswert vorab die Lage der teilnehmnenden Campingplätzen mit den eigenen Reiseplänen zu vergleichen.

Ausstattung:
Selten gibt es Aufenthaltsräume, manchmal werden Herdplatten zur Verfügung gestellt, teils gegen Gebühr. Kleine Campingplätze warten meist mit einem Holzhäuschen mit Wasserklosett, kleinem Waschbecken und Spülbecken (beides oft kalt) auf.

Das warme Wasser in den Duschen kann oft nur per Münzeinwurf aktiviert werden und ist auf wenige Minuten begrenzt. Eine gute Alternative sind die Schwimmbäder die es in vielen Orten gibt !
Das kostet meist kaum mehr, und man kann ausgiebig die Hot Pots geniessen. Normalerweise kann man zu einem vergünstigten Preis auch nur duschen, aber dann so lange man will. Ein Föhn ist im Schwimmbad eigentlich Standard. Falls keiner ausliegt, an der Rezeption fragen. Manchmal keine Schließfächer, Wertsachen gibt man dann an der Rezeption ab.

Ausrüstung:
Für das Zelt kann das isländische Wetter durchaus eine Herausforderung sein. Mit reichlich Wasser von oben / unten, starkem Wind und Sturmböen muss es zurecht kommen. Das Zeltgestänge sollte aus Aluminium sein. Fiberglasgestänge sind für Island nicht geeignet. Sie brechen bei stärkeren Windböen.
Da sich der Rasen bei anhaltendem Regen oft sehr voll Wasser saugt, sollte der Zeltboden dicht sein. Kann man daheim testen, nassen Schwamm drunter, und drücken. Sonst empfiehlt sich einen Unterlegplane. Im Hochland wäre das auch ein Schutz gegen die spitzen Lavasteine.

Vom Hochland mal abgesehen, haben eigentlich alle Campingplätze einen guten Rasen als Untergrund. Machmal ist die Humusschicht allerdings nicht sehr dick (Skaftafell z.B.). Die vom Zelthersteller standardmäßig mitgelieferten Zeltheringe sind meist nicht sehr stabil. Bewährt haben sich V-Profil Alu-Heringe. Es ist sinnvoll die Schnüre für die zusätzliche Sturmabspannung zumindest schon mal anzubringen und auch dafür Heringe vorzusehen.

"Wild Zelten":
Ein Jedermannsrecht wie man es von anderen skandinavischen Ländern kennt gibt es soweit ich weiß offiziell nicht. In Naturschutzgebieten und Nationalparks ist das Zelten ausdrücklich nur auf ausgewiesenen Plätzen erlaubt (dort steht im Zweifelsfall das Plums-Toiletten-Holzhäuschen). Sonst darf, wer in entlegenen Gebieten wandert oder radelt, wild Zelten. Unter Einhaltung sämtlicher "Benimmregeln" und besonderer Vorsicht gegenüber der extrem empfindlichen Vegetation - versteht sich von selbst. Dass das toleriert wird soll allerdings nicht als Einladung zu einem kostengünstigen Urlaub missverstanden werden. Wenn es sich offensichtlich um Landeigentum handelt fragt man beim Bauern, sollte kein Problem sein.

Reykjavík:
Der » Campingplatz Reykjavik wird vom Flybus (siehe » Island - die Anreise) angefahren und liegt halbwegs zentral in direkter Nachbarschaft zur City Jugendherberge und dem Schwimmbad Laugardalslaug, man kann die Innenstadt auch zu Fuß noch ganz gut erreichen (3 km). » Map City Hostel / Campingplatz Reykjavik
Die Rezeption ist im Sommer rund um die Uhr geöffnet und hilfsbereit. Man erhält hier nützliches Informationsmaterial und kann Gaskartuschen, die Reykjavik Card, und Postkarten kaufen. Hier kann man auch nach der Reise übrig gebliebene Kocher-Brennstoff-Reste für die neu Ankommenden zurücklassen. Zum nächsten Supermarkt sind es 5 Minuten (rund um die Uhr geöffnet, aber teuer!), daneben gibt es auch eine Bäckerei.
Den zentralen Überlandbusbahnhof BSÍ erreicht man mit der Stadtbuslinie 14 ohne Umsteigen (350 ISK passend bereithalten). Zu Fuß sind es etwa 3,5 km.
In den meisten Jahren fahren von Juni bis August täglich am frühen Morgen(manchmal kostenlose) Busse zum BSÍ Busterminal für die Überlandbusse.
Zudem bietet TREX von mitte Juni bis Ende August Busverbindungen nach Landmannalaugar und Þórmörk (Start-/Entpunkte der bekannten Trekkingroute Laugavegur) ab dem Campingplatz:
» de.trex.is/... Landmannalaugar
» de.trex.is/... Þórmörk

Sicherheit: Nach 10 Islandreisen lassen wir noch immer alles außer den Wertsachen und Kamerausrüstung im Zelt zurück und haben bisher noch keine schlechten Erfahrungen damit gemacht.

Die Isländer selbst sind begeisterte Camper. Ab Freitag Nachmittag rollt eine Blechlawine aus der Hauptstadt, vorzugsweise Richtung südliches Tiefland und die hauptstadtnahen Hochlandgebiete wie Þorsmörk. Große Hauszelte werden errichtet oder aus einem Anhänger entfaltet, und die Steaks auf den Grill geworfen. Ein Vergnügen, das sich ein Isländer offenbar in keinem Fall nehmen lässt. Zur Not wird im Windschatten des Geländewagen ein kleiner Einweggrill (im Supermarkt erhältlich) angezündet, was kurzzeitig zu einer Vergiftungsgefahr durch Brandbeschleuniger führen kann. Die verlängerten Camping-Wochenenden an Bankfeiertagen sind legendär. Tausende reisen an, der Alkohol fließt in Strömen.
 

   in Jugendherbergen 34 Jugendherbergen - "Farfuglaheimilið" - sind rund um Islands Küste verteilt. » www.hostel.is

Das aktuelle Jugendherbergsverzeichnis ist hilfreich da fast jedes Jahr Häuser dazu kommen oder wegfallen, kein Reiseführer wird es schaffen da aktuell zu bleiben. Es liegt vor Ort in den Touristeninfos aus und steht hier zum Download bereit: » Hostelling in Iceland

Voraussetzungen:    (KEINE !)
Die isländischen Jugendherbergen sind für jedermann offen, es gibt weder eine Altersbeschränkung noch muss man Besitzer eines Jugendherbergsausweises sein.
Die Mitgliedschaft kann sich jedoch gerade für Familien oder Partner schon nach wenigen Übernachtungen lohnen (Ersparnis etwas 500 - 600 ISK pro Person und Nacht).
Sie beträgt beim deutschen Jugendherbergswerk für Einzelpersonen ab 27 Jahren 21. - Euro/Jahr. Für die komplette Familie, dazu zählen auch Ehepaare und eheähnliche Gemeinschaften (auch gleischgeschlechtlich) beträgt der Beitrag ebenfalls nur 21.- Euro/Jahr. » www.djh-mitgliedschaft.de

Reiseplanung:
Zwar sind viele der Jugendherbergen mit dem Bus zu erreichen (in der Beschreibung der einzelnen Hostels angegeben), aber selten so gelegen, dass man sie gut als mehrtägigen Standort für Unternehmungen ohne Auto nutzen kann. Das sollte man beachten. Auch eine Reiseplanung die Übernachtungen ausschließlich in Jugendherbergen vorsieht finde ich nicht hundertprozentig ideal.

Wir haben mit Jugendherbergen nur Erfahrung im Juni (2007) und September (2008). Da war es kein Problem spontan Plätze zu bekommen, auch ein 2er Zimmer gab es immer. Allerdings können auch in der Nebensaison Gruppen die Häuser belegen. Ein Anruf im Voraus, gerade wenn man später am Abend erst ankommen wird, schadet nie. Im Juli und August sieht es sicher anders aus. Wer sichere Plätze buchen will, muss das wohl teilweise schon Monate im voraus machen, speziell Reykjavík muss frühzeitig gebucht werden! Wobei 2013 bereits das dritte Haus eröffnet wird.

Die Unterbringung erfolgt in 2 Bett ("private rooms" mit 2400 ISK Zuschlag pro Zimmer) - 6 Bett Zimmern. Man darf seinen eigenen Schlafsack verwenden. Oder natürlich den klassischen Leinensack, Decken und Kissen liegen meist auf dem Bett, sonst anfragen. Wer nichts dabei hat, zahlt Leihgebühr für Bettwäsche (linen/sheets) pro Aufenthalt im Haus. 2008 waren das ca. 800 ISK. Eine gut ausgestattete Küche ist immer dabei.

Eine Rezeption gibt es oft nicht, oder sie ist nur zeitweise besetzt. Die Anmeldung erfolgt über die Telefonnummern der Jugendherberge, unter der man eigentlich immer jemanden erreicht. In den Herbergen selbst gibt es normalerweise ein Haustelefon über das man kostenlos den Betreuer der Jugendherberge erreichen kann. Die Touristen-Informationen sind normalerweise sehr zuvorkommend und übernehmen solche Anrufe auch.

Eigene Erfahrungen:
Wir haben inzwischen die Jugendherbergen wirklich schätzen gelernt. Im September blieb das Zelt daheim, hauptsächlich weil uns die dann doch schon recht lange Dunkelphase der Nächte und die einsetzenden Herbststürme schreckte. So konnten wir das Tageslicht voll auskosten, und uns am Abend in den Herbergen gemütlich niederlassen und ausgiebig kochen.
Alle Jugendherbergen die wir bisher kennen lernen durften, waren sehr sauber und die Küchen gut ausgestattet. Wobei zu dem Zeitpunkt meist nur eine Hand voll Leute dort logierten. In voll belegten Häusern mag manche Küche oder sanitäre Anlage überfordert und der Gesamteindruck ein anderer sein.

» Jugendherberge Ósar       Sehr schön in einem alten, kürzlich renovierten Farmhaus an der Ostküste der Vatnsnes-Halbinsel (Nordisland) untergebracht. Auch geeignet um einfach mal ein paar Tage auszuspannen. Über einen Feldweg erreicht man einen schönen Platz am Meer. Gegenüber, auf einer Sandnehrung liegen gerne Robben. Mit dem Fernglas kann man sie sehr gut beobachten. An einem frühen Septembermorgen zählten wir 130 Tiere. Spaziergang zur Felsformation Hvitserkur.
Die Jugendherberge liegt ca. 25 km abseits der Ringstraße (Schotterstraße) und ist nicht mit dem Bus erreichbar (laut Beschreibung wird aber ein Pickup-Service angeboten). Keine Einkaufs- oder Einkehrmöglichkeiten in der Nähe.

» Jugendherberge Grundarfjörður       Nette Jugendherberge in einem schön gelegenen Fischerort an der Nordküste der Snaefellsnes-Halbinsel (Busverbindung, Supermarkt, Tankstelle und Schwimmbad). Kein schlechter Standort für die Erkundung der schönen Halbinsel. Allerdings ist ein Auto hier das bessere Fortbewegungsmittel. Die Möglichkeiten mit den Busverbindungen Tagesausflüge zu unternehmen, scheinen mir unbefriedigend.

» Jugendherberge Skógar      Winziger Ort im Süden an der Ringstraße und somit auch per Bus erreichbar. Der fotogene Wasserfall Skogarfoss und das sehenswerte Heimatmuseum sind einen Besuch wert. Schöne Wanderung entlang der Skogar mit zahlreichen Wasserfällen. Inzw. soll es im Ort eine eingeschränkte Einkaufsmöglichkeit geben (?). Im Sommer Cafe im Museum, Restaurant im Edda-Hotel.

» Jugendherberge Vik      Ebenfalls an der Ringstraße gelegen und mit dem Bus erreichbar. Die Jugendherberge ist liebevoll hergerichtet und gemütlich. Der kleine Ort wartet mit einer schönen Lage und einem tollen schwarzen Sandstrand, einem netten Cafe, Schwimmbad und Supermarkt/Tankstelle auf. Lohnende Ziele in der Umgebung mit Fahrzeug sind beispielsweise Dyrhólaey und der wunderschöne Strand Reynisfjara (Richtung Reynir). Einfache aber lohnende und aussichtsreiche Wanderung über den Reynisfjall (Papageitaucher) zum Strand Reynisfjara.
Die Stichstraße zur Þakgil führt durch eine sehr schöne Landschaft. » www.thakgil.is Wir sind sie allerdings nur bis zur Hälfte gefahren, da man mit dem PKW nur langsam vorankommt. Auch ist bei Vergleich mit verschiedenen Karten nicht ganz klar ersichtlich wann die offizielle Straße aufhört und eine für Mietwagen-Pkws nicht erlaubte Piste anfängt.

» Jugendherberge Borgarfjörður Eystri       Schön gelegener Ort in den Ostfjorden mit einem Minisupermarkt. Mo - Fr Busverbindung nach Egilsstaðir » Fahrplan (Fahrzeit ca. 1 Stunde, es wird auch die Post und div. Lieferungen ausgefahren).
Tolle Wandermöglichkeiten in der Umgebung, z.B. Dyrfjöll und Storuð. Siehe » Wandertouren
Am 5 km entfernten Hafen kann man Papageitaucher sehen (Mai - Mitte August)
» en.east.is/Thingstoseeanddo/ViewAttraction/hafnarholmi.

» Jugendherberge Akureyri       sah 2008 frisch renoviert aus, und machte schon fast den Eindruck eines Hotels. Zumindest auf dem Flur der Private Rooms. Bei Akureyri als Standpunkt um die Mývatn-Region zu erkunden muss man bedenken, dass diese ca. 110 km entfernt ist. Mit dem Bus sicher nicht lohnenswert, höchstens als Sightseeing Tour. Auch mit dem Auto nicht optimal da die Myvatnregion sich an einem Tag längst nicht komplett erkunden lässt.

Ansonsten kennen wir noch die » Jugendherberge Laugarvatn und » Jugendherberge Sæberg, beide in Ordnung, haben uns aber weiter nicht angesprochen. Wer motorisiert ist, kann von Laugarvatn natürlich gut Geysir, Gullfoss und Thingvellir etc. erkunden.

» Jugendherberge Berunes      Kennen wir selbst nicht, wurde uns aber wärmstens empfohlen.
 

   in Schlafsack-
   unterkünften
Schlafsackunterkünfte sind eine weitere günstige Übernachtungsmöglichkeit.
Angeboten werden sie in manchen Edda- / Sommerhotels, Gästehäusern und Farmunterkünften. Die Unterbringung ist sehr unterschiedlich. Es kann ein 2er Zimmer mit Betten, ein kleines Holzhäuschen, aber auch ein 15 köpfiges Matratzenlager im Klassenzimmer oder einer Turnhalle sein. Entsprechend variiert der Preis. Schlafsack bringt man selbst mit, Decken gibt es keine. Eine Gemeinschaftsküche ist meist vorhanden.
 

   in Holzhütten Kleine, einfache Holz-Hütten (cabins oder cottages) schießen seit paar Jahren wie Pilze aus dem Boden, angeschlossen an Campingplätze (aber längst nicht die Regel), Gästehäuser, Farmrunterkünfte ... Sie verfügen meist über Matratzen in Stockbetten, einfache Sitzgelegenheit und Heizung, evtl. Toilette, evtl. Herdplatten oder Gemeinschaftsküche. Manchmal aber auch mit Dusche, Miniküche und Fernseher. Beziehbar als Schlafsackunterkunft, teils mit Bettzeug (Bettwäsche muss evtl. gemietet werden). Im Gegensatz zu Ferienhäusern kann man sie i.d. Regel auch nur für eine Nacht bewohnen.
 

   auf einer Farm Unter dem Namen Icelandic Farm Holidays bieten rund 170 Bauerhöfe Zimmer unterschiedlicher Kategorien, Schlafsackunterkünfte und Hütten- / Ferienhausvermietung an.   » www.farmholidays.is
Liegt als Broschüre in den Informationsstellen aus » The ideal Holiday 2013
Tipp: die isländische Version führt Telefonnr. / Email-Adressen der Höfe auf » "Upp í sveit 2012"
 

   im Gästehaus Gästehäuser bieten auch relativ preiswerte Zimmer und Schlafsackunterkünfte, z.T. auch Campingmöglichkeit an. » Unterkunftsverzeichnisse

Unsere Empfehlung:
Mit Skeið í Svarfaðardal hat Myriam Dalstein eine wunderbares Refugium geschaffen. Das Gästehaus (DZ, Schlafsackunterkünfte, Camping) liegt abgelegen und doch gut erreichbar in den Bergen des Tröllaskagi, nördlich von Akureyri (ca. 60 km). Es ist so warm und gemütlich gestaltet, wie die herzliche Art von Myriam selbst. Den Aufenthalt hier kann man wärmstens empfehlen. » www.thule-tours.com
 

   im Edda-/
   Sommerhotel
Während der langen Sommerferien werden die Internatsschulen in Sommerhotels umgewandelt. Sie bieten teilweise auch Schlafsackunterkünfte an. » www.hoteledda.is       » Öffnungszeiten
 

   im Hotel Hotels findet man in oben genannten » Unterkunftsverzeichnissen oder auch bei » www.hotel.is.
Bei den Hotels gibt evtl. günstigere Preise über die üblichen großen Hotelbuchungsportale.

Wir kennen persönlich auch nur ein Hotel in Island, aber dieses können wir uneingeschränkt empfehlen: Hotel Búðir » www.hotelbudir.is.
Es liegt abgelegen an der Südküste der Snaefellsnes-Halbinsel am Rand der Búðir Lava, nahe an einem rotgoldenen, mit schwarzer Lava durchsetzten Strand. Nachdem das alte Hotel 2001 niederbrannte, wurde es an selber Stelle neu gebaut und ansprechend eingerichtet. Das angeschlossene Restaurant ist sehr gut, somit preislich ebenfalls höher angesiedelt. Ich hatte mich bei einem Abstecher sofort in die Umgebung und Atmosphäre verliebt. Ein Ort zum Wohlfühlen!
Der Krimi für den Aufenthalt: "Das gefrorene Licht" von Yrsa Sigurðardóttir
 

   Hochland-
   (Wander-) Hütten
Die Hochland-Hütten werden von den Wandervereinen und privaten Clubs unterhalten. Standard und Ausstattung der Hütten variieren stark. Es handelt sich aber grundsätzlich NICHT um bewirtschaftete Hütten wie wir das beispielsweise von den Alpen her kennen.
Sämtliche Lebensmittel und ein entsprechend warmer Schlafsack (es gibt keine Wolldecken) müssen mitgebracht werden. Mehr zu den Hütten siehe » Wandern in Island
 

   im Ferienhaus Meines Erachtens ist eine Standortreise mit längerem Aufenthalt in Ferienhäusern für Island nicht die beste Wahl. Die Entfernungen sind z.T. einfach zu groß. Aber aus bestimmten Gründen mag es für den einen oder anderen eine Alternative sein.

Ferienhäuser (Sumarhúsin oder Cottages) von ganz simpel bis luxuriös findet man über die gängigen Ferienhausportale oder auch
» www.viator.is
» www.farmholidays.is
» www.icelandicsummerhouses.com
 

   "Luftmatratze und
   Frühstück"
Privatzimmer, Wohnungen etc. über Airbnb:
» www.airbnb.de/s/iceland
 

   auf der Couch
               
Könnte auch eine Möglichkeit sein:
» www.couchsurfing.org/n/geolocations/iceland

© www.ourfootprints.de